HST Heißsiegeltester

Heißsiegeltester von Cell Instruments ermöglichen reproduzierbare Laborsiegelungen nach ASTM F2029 zur Prüfung der Heißsiegelfähigkeit flexibler Verpackungsmaterialien. Die Modelle GHS-01 und GHS-02 arbeiten mit einem Temperaturgradienten und prüfen mehrere Siegeltemperaturen gleichzeitig. Dadurch lassen sich Prozessparameter effizient optimieren und zuverlässige Ergebnisse für Forschung, Entwicklung und Qualitätskontrolle erzielen.

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Product Feature

Merkmal GHS-01 GHS-02
Positionierung Standardmodell für Laborprüfungen Premiummodell für Forschung und Qualitätsmanagement
Steuerung Präziser PID-Regler SPS-Steuerung (PLC) mit HMI-Touchscreen
Bedienoberfläche Tastenbedienung Farb-Touchscreen
Temperaturregelung PID-Regelung PID-Regelung mit SPS-Steuerung
Temperaturbereich Umgebungstemperatur bis 250 °C Umgebungstemperatur bis 250 °C
Temperaturgenauigkeit ±0,2 °C ±0,2 °C
Temperaturgradient ≤20 °C ≤20 °C
Anzahl der Temperaturzonen 5 5
Siegeldruck 0,15–0,7 MPa 0,15–0,7 MPa
Zeitsteuerung Präzisionszeitgeber und Näherungssensor Drucksensor und Näherungssensor
Datenschnittstelle RS-232
Softwareanbindung Optionale PC-Auswertesoftware
Individuelle Siegelbacken Ja Ja
Einsatzgebiet Routineprüfungen Forschung, Entwicklung und automatisierte Dokumentation

Die Qualität einer Heißsiegelnaht entscheidet maßgeblich über die Dichtigkeit, Produktsicherheit und Haltbarkeit moderner Verpackungen. Insbesondere bei flexiblen Verpackungen für Lebensmittel, Pharmazeutika, Medizinprodukte oder elektronische Komponenten müssen Heißsiegelprozesse unter kontrollierten Bedingungen validiert werden. Ein Heißsiegeltester ermöglicht es, diese Prozessbedingungen im Labor präzise nachzubilden und die optimale Kombination aus Temperatur, Druck und Siegelzeit zu bestimmen.

Cell Instruments entwickelt und fertigt leistungsfähige Heißsiegeltester für Laboratorien, Qualitätsabteilungen sowie Forschungs- und Entwicklungszentren weltweit. Unsere Systeme unterstützen Hersteller dabei, reproduzierbare Heißsiegelfestigkeitsprüfungen durchzuführen, Produktionsparameter zu optimieren und Verpackungsfehler bereits während der Produktentwicklung zu vermeiden.

Die Modelle GHS-01 und GHS-02 wurden speziell für die Prüfung der Heißsiegelfähigkeit flexibler Barrierematerialien entwickelt. Beide Geräte erfüllen die Anforderungen der ASTM F2029 und ermöglichen die Herstellung standardisierter Laborsiegelungen für nachfolgende Festigkeits- und Dichtheitsprüfungen. Dank ihres Gradienten-Heißsiegelverfahrens lassen sich mehrere Siegeltemperaturen gleichzeitig untersuchen, wodurch Entwicklungszeiten deutlich verkürzt und Prüfkosten reduziert werden.

Was ist ein Heißsiegeltester?

Ein Heißsiegeltester ist ein Laborprüfgerät zur Simulation industrieller Heißsiegelprozesse unter exakt definierten Bedingungen. Während des Prüfvorgangs werden zwei beheizte Siegelbacken mit einem vorgegebenen Druck für eine definierte Zeit auf eine Materialprobe gepresst. Dadurch entsteht eine Laborsiegelnaht, deren Qualität anschließend durch unterschiedliche Prüfverfahren bewertet werden kann.

Im Gegensatz zu Produktionsanlagen ermöglicht ein Laborgerät eine präzise Steuerung sämtlicher Prüfparameter. Temperatur, Siegeldruck und Siegelzeit lassen sich unabhängig voneinander einstellen und reproduzierbar wiederholen. Dadurch können Verpackungsentwickler die optimalen Prozessfenster verschiedener Materialien ermitteln und den Einfluss einzelner Parameter gezielt untersuchen.

Ein moderner Heißsiegeltester dient nicht ausschließlich der Ermittlung der Siegeltemperatur. Vielmehr unterstützt er die Entwicklung neuer Verpackungsmaterialien, die Prozessvalidierung sowie die kontinuierliche Qualitätskontrolle in der Serienproduktion.

Zu den wichtigsten Einsatzbereichen gehören:

  • Entwicklung neuer Verpackungsverbunde
  • Optimierung von Heißsiegelprozessen
  • Wareneingangskontrolle von Folienmaterialien
  • Produktionsfreigaben
  • Qualitätsüberwachung laufender Fertigungsprozesse
  • Vergleich unterschiedlicher Siegelschichten
  • Ermittlung optimaler Prozessparameter vor Produktionsbeginn

Warum ist die Heißsiegelfestigkeitsprüfung so wichtig?

Eine unzureichende Siegelnaht stellt eine der häufigsten Ursachen für Verpackungsausfälle dar. Selbst hochwertige Barrierematerialien verlieren ihre Schutzfunktion, wenn die Siegelung nicht den erforderlichen Anforderungen entspricht. Undichte Verpackungen können den Produktschutz beeinträchtigen, die Haltbarkeit verkürzen oder hygienische Risiken verursachen.

Die Heißsiegelfestigkeitsprüfung liefert daher wichtige Informationen über die Verarbeitbarkeit eines Materials und dessen Verhalten unter definierten Prozessbedingungen. Bereits geringe Änderungen der Siegeltemperatur oder des Anpressdrucks können die Qualität einer Siegelnaht erheblich beeinflussen.

Durch den Einsatz eines Heißsiegeltesters lassen sich unter anderem folgende Fragestellungen zuverlässig beantworten:

  • Welche Siegeltemperatur liefert die höchste Siegelqualität?
  • Welcher Siegeldruck ist für das jeweilige Material optimal?
  • Wie beeinflusst die Siegelzeit die Festigkeit der Naht?
  • Wie groß ist das verarbeitbare Prozessfenster?
  • Welche Materialkombinationen erzielen reproduzierbare Ergebnisse?
  • Welche Parameter gewährleisten eine stabile Serienproduktion?

Die gewonnenen Daten bilden eine belastbare Grundlage für Produktionsfreigaben, Materialqualifizierungen und Prozessvalidierungen.

Heißsiegelverfahren unter reproduzierbaren Laborbedingungen

Das Heißsiegelverfahren verbindet thermoplastische Materialien durch die Kombination aus Wärme, Druck und Einwirkzeit. Während der Siegelung schmilzt die Siegelschicht kontrolliert an und verbindet sich dauerhaft mit der Gegenlage. Nach dem Abkühlen entsteht eine belastbare Siegelnaht.

Damit reproduzierbare Ergebnisse erzielt werden, müssen sämtliche Prozessparameter exakt geregelt werden. Schon geringe Temperaturschwankungen können die Siegelqualität beeinflussen und zu nicht vergleichbaren Prüfergebnissen führen.

Ein professioneller Heißsiegeltester gewährleistet deshalb:

  • hochpräzise Temperaturregelung
  • konstante Druckverteilung
  • exakt definierte Siegelzeiten
  • gleichmäßige Erwärmung der Siegelbacken
  • reproduzierbare Laborbedingungen
  • hohe Wiederholgenauigkeit zwischen einzelnen Prüfungen

Diese Eigenschaften sind entscheidend, wenn Materialien unterschiedlicher Hersteller miteinander verglichen oder Produktionsparameter validiert werden sollen.

Prüfung der Heißsiegelfähigkeit nach ASTM F2029

Die Prüfung der Heißsiegelfähigkeit erfolgt häufig gemäß ASTM F2029, einer international anerkannten Prüfnorm für die Herstellung standardisierter Laborsiegelungen flexibler Barrierematerialien.

Das Verfahren beschreibt die Erzeugung reproduzierbarer Heißsiegelnähte, die anschließend beispielsweise mittels Zugprüfung oder Schälprüfung hinsichtlich ihrer Festigkeit bewertet werden können. Ziel ist nicht nur die Bestimmung der Siegelbarkeit eines Materials, sondern auch die Ermittlung optimaler Prozessparameter für industrielle Verpackungsprozesse.

Durch die standardisierte Vorgehensweise nach ASTM F2029 lassen sich Prüfergebnisse verschiedener Labore besser vergleichen und Entwicklungsprojekte effizient dokumentieren. Für Hersteller von Lebensmittel-, Pharma- und Medizinverpackungen bildet diese Norm häufig die Grundlage für Materialqualifizierungen sowie interne Qualitätsfreigaben.

GHS-01 und GHS-02 im Vergleich

MerkmalGHS-01GHS-02
PositionierungStandardmodell für LaborprüfungenErweiterte Version für Forschung und Qualitätsmanagement
SteuerungPID-RegelungSPS-Steuerung mit Touchscreen
BedienungStandardbedienungKomfortable Bedienung über HMI
DatenmanagementManuelle DokumentationOptionale Datenerfassung und Softwareanbindung
EinsatzbereichRoutineprüfungenEntwicklung, Validierung und anspruchsvolle Prüfaufgaben

Kurz gesagt: GHS-01 bietet eine wirtschaftliche Lösung für Standardprüfungen, während GHS-02 durch erweiterte Steuerungs- und Dokumentationsfunktionen für komplexere Anwendungen geeignet ist.

Warum einen Gradienten-Heißsiegeltester einsetzen?

Bei einem konventionellen Heißsiegeltester wird jede Prüftemperatur einzeln eingestellt. Nach jeder Prüfung muss das System erneut aufgeheizt oder abgekühlt werden, bevor der nächste Versuch durchgeführt werden kann. Dieser Ablauf ist zeitaufwendig und reduziert die Effizienz insbesondere bei umfangreichen Materialentwicklungen.

Die Modelle GHS-01 und GHS-02 verwenden dagegen ein Gradientenkonzept. Fünf unterschiedliche Temperaturbereiche stehen gleichzeitig zur Verfügung, sodass mehrere Heißsiegelungen in einem einzigen Prüfzyklus hergestellt werden können.

Diese Technologie bietet zahlreiche Vorteile:

  • Deutlich kürzere Entwicklungszeiten
  • Höherer Probendurchsatz
  • Vergleich mehrerer Siegeltemperaturen unter identischen Bedingungen
  • Reduzierung von Bedienfehlern
  • Geringerer Energieverbrauch durch weniger Aufheizzyklen
  • Verbesserte Reproduzierbarkeit der Prüfergebnisse

Gerade bei der Entwicklung neuer Siegelschichten oder Mehrschichtverbunde beschleunigt dieses Verfahren die Bestimmung des optimalen Prozessfensters erheblich.

Technische Merkmale des Heißsiegeltesters

Die Leistungsfähigkeit eines Heißsiegeltesters hängt wesentlich von der Stabilität der Prozessparameter ab. Bereits geringe Abweichungen bei Temperatur, Druck oder Siegelzeit können die Aussagekraft einer Heißsiegelfestigkeitsprüfung beeinflussen.

Aus diesem Grund wurden die Modelle GHS-01 und GHS-02 auf maximale Wiederholgenauigkeit und Prozessstabilität ausgelegt.

Präzise Temperaturregelung

Ober- und Unterheizbacken bestehen aus hochwärmeleitfähigem Aluminium und werden unabhängig voneinander geregelt. Diese Konstruktion reduziert Wärmeverluste während des Heißsiegelverfahrens und sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung über die gesamte Siegelbreite.

Ein hochwertiger PID-Regler gewährleistet:

  • kurze Aufheizzeiten
  • geringe Temperaturabweichungen
  • stabile Sollwertregelung
  • hohe Wiederholgenauigkeit

Dadurch entstehen reproduzierbare Laborsiegelungen entsprechend den Anforderungen der ASTM F2029.

Gleichmäßige Druckverteilung

Der pneumatisch betätigte Siegelbalken verfügt über eine dreifach geführte Mechanik. Dadurch verteilt sich der Siegeldruck gleichmäßig über die gesamte Kontaktfläche.

Diese Konstruktion verhindert lokale Druckspitzen und verbessert die Vergleichbarkeit der Prüfergebnisse bei unterschiedlichen Materialstärken.

Präzise Steuerung der Siegelzeit

Die Siegelzeit beeinflusst die Ausbildung der Schmelzschicht erheblich. Beide Heißsiegeltester steuern die Kontaktzeit der Siegelbacken mit hoher Präzision.

  • GHS-01 nutzt einen hochpräzisen Zeitgeber in Kombination mit einem Näherungssensor.
  • GHS-02 verwendet zusätzlich Drucksensoren und eine SPS-Steuerung zur noch präziseren Prozessüberwachung.

Hohe Bedienersicherheit

Auch bei hohen Prüftemperaturen steht die Sicherheit des Bedienpersonals im Vordergrund.

Zur Standardausstattung gehören unter anderem:

  • wärmeisolierte Schutzabdeckung
  • Handschalter
  • Fußschalter
  • sicher geführter Pneumatikzylinder
  • stabile Maschinenkonstruktion

Diese Merkmale ermöglichen einen sicheren Laborbetrieb auch bei häufigen Prüfzyklen.

Flexible Anpassung an unterschiedliche Materialien

Je nach Anwendung können die Siegelbacken individuell angepasst werden.

Mögliche Optionen umfassen:

  • unterschiedliche Siegelbreiten
  • spezielle Siegelprofile
  • strukturierte Oberflächen
  • kundenspezifische Geometrien
  • erweiterte Temperaturgradienten

Dadurch eignet sich der Heißsiegeltester sowohl für Standardmaterialien als auch für anspruchsvolle Entwicklungsprojekte.

Relevante Normen für die Heißsiegelfestigkeitsprüfung

Neben ASTM F2029 kommen in der Verpackungsindustrie weitere Normen zum Einsatz. Während ASTM F2029 die Herstellung standardisierter Laborsiegelungen beschreibt, dienen andere Normen der Bewertung der erzeugten Siegelnähte.

NormZweck
ASTM F2029Herstellung standardisierter Laborsiegelungen zur Bestimmung der Heißsiegelfähigkeit flexibler Barrierematerialien
ASTM F88/F88MPrüfung der Siegelnahtfestigkeit durch Zug- bzw. Schälversuch

In der Praxis werden diese Prüfverfahren häufig kombiniert. Zunächst erzeugt der Heißsiegeltester reproduzierbare Laborsiegelungen nach ASTM F2029. Anschließend erfolgt die Bewertung der Siegelqualität mithilfe mechanischer Festigkeitsprüfungen oder Dichtheitsprüfungen.

Wie funktioniert die Prüfung mit einem Heißsiegeltester?

Ein Heißsiegeltester simuliert den industriellen Heißsiegelprozess unter exakt definierten Laborbedingungen. Ziel ist es, reproduzierbare Siegelnähte herzustellen, die anschließend hinsichtlich ihrer Festigkeit oder Dichtigkeit bewertet werden können.

Der gesamte Prüfablauf orientiert sich an den Anforderungen der ASTM F2029 und gewährleistet eine hohe Vergleichbarkeit der Prüfergebnisse.

1. Vorbereitung der Probe

Zunächst werden die Prüfmuster entsprechend der gewünschten Größe zugeschnitten. Anschließend positioniert der Bediener die Materialprobe zwischen den beheizten Siegelbacken.

Dabei können unterschiedliche Materialkombinationen geprüft werden, beispielsweise:

  • PE auf PE
  • PP auf PP
  • PET/PE-Verbundfolien
  • PA/PE-Laminate
  • Aluminiumverbundfolien
  • Papier-Kunststoff-Laminate
  • Medizinische Verpackungsmaterialien

2. Einstellung der Prüfparameter

Vor Beginn des Heißsiegelverfahrens werden die relevanten Prozessparameter definiert:

  • Siegeltemperatur
  • Siegelzeit
  • Siegeldruck
  • Temperaturgradient (bei Mehrtemperaturprüfungen)

Diese Parameter lassen sich exakt reproduzieren und ermöglichen einen systematischen Vergleich verschiedener Materialien oder Produktionsbedingungen.

3. Durchführung des Heißsiegelverfahrens

Nach Erreichen der Solltemperatur senkt der pneumatisch betätigte obere Siegelbalken automatisch auf die Materialprobe ab.

Während der eingestellten Siegelzeit wirkt ein konstanter Druck auf die Probe. Nach Ablauf der Zeit hebt sich die obere Siegelbacke automatisch an und der Siegelvorgang ist abgeschlossen.

Durch die stabile Temperaturregelung und den gleichmäßig verteilten Siegeldruck erzeugt der Heißsiegeltester reproduzierbare Laborsiegelungen mit hoher Wiederholgenauigkeit.

4. Weiterführende Prüfungen

Nach der Herstellung der Laborsiegelungen können verschiedene Folgeprüfungen durchgeführt werden.

Typische Prüfmethoden sind:

  • Heißsiegelfestigkeitsprüfung nach ASTM F88/F88M
  • Dichtheitsprüfung
  • Farbeindringprüfung
  • Berstprüfung
  • Innendruckprüfung
  • Visuelle Beurteilung
  • Mikrobiologische Barriereprüfung
  • Alterungs- und Klimaprüfungen

Die Kombination dieser Prüfverfahren liefert ein umfassendes Bild der Verpackungsqualität und unterstützt die Prozessvalidierung.

Bewertung der Heißsiegelfähigkeit

Die Prüfung der Heißsiegelfähigkeit beschränkt sich nicht auf die Ermittlung einer geeigneten Siegeltemperatur. Vielmehr werden verschiedene Qualitätsmerkmale bewertet, die gemeinsam die Leistungsfähigkeit einer Verpackung bestimmen.

Siegelnahtfestigkeit

Die mechanische Festigkeit der Siegelnaht zählt zu den wichtigsten Qualitätskriterien. Sie zeigt, welche Belastungen die Verpackung während Transport, Lagerung und Gebrauch aufnehmen kann.

Eine zu geringe Festigkeit kann zu Undichtigkeiten oder zum Versagen der Verpackung führen.

Siegelkontinuität

Eine gleichmäßige Siegelnaht ohne Unterbrechungen ist Voraussetzung für eine zuverlässige Barrierewirkung.

Unvollständige Verschweißungen können durch ungeeignete Temperaturen, unzureichenden Druck oder Verunreinigungen auf der Siegelfläche entstehen.

Optimales Siegelfenster

Ein wesentliches Ziel der Prüfung besteht darin, das sogenannte Siegelfenster zu bestimmen.

Es beschreibt den Temperaturbereich, innerhalb dessen hochwertige Siegelnähte zuverlässig hergestellt werden können.

Ein breites Siegelfenster bietet zahlreiche Vorteile:

  • höhere Prozesssicherheit
  • geringere Ausschussquote
  • größere Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen
  • stabilere Serienproduktion

Durch den Temperaturgradienten der Modelle GHS-01 und GHS-02 lässt sich dieses Prozessfenster besonders effizient ermitteln.

Typische Anwendungen

IndustriebereichTypische Anwendungen
LebensmittelStandbodenbeutel, Vakuumbeutel, Tiefziehverpackungen, Snack- und Kaffeeverpackungen
PharmaSachets, Blister, Sterilverpackungen, Infusions- und Pulverbeutel
MedizintechnikTyvek®-Verpackungen, Instrumenten-, Katheter- und Implantatverpackungen
IndustrieverpackungenVerpackungen für Elektronik, Chemie, Kosmetik und Konsumgüter

Warum Cell Instruments?

Cell Instruments entwickelt seit vielen Jahren Prüfsysteme für die Material- und Verpackungsprüfung. Unser Produktspektrum umfasst Lösungen für mechanische Prüfungen, Dichtheitsprüfungen sowie die Charakterisierung flexibler Verpackungsmaterialien. Die Heißsiegeltester der Serien GHS-01 und GHS-02 wurden speziell entwickelt, um Laboratorien, Verpackungshersteller und Forschungsabteilungen bei der Optimierung von Heißsiegelverfahren zu unterstützen.

Neben Standardgeräten bieten wir auch maßgeschneiderte Prüflösungen an. Dazu gehören unter anderem:

  • Kundenspezifische Siegelbacken mit individuellen Abmessungen oder Oberflächenstrukturen
  • Spezielle Temperaturgradienten für Ober- und Unterheizung
  • Mehrstationen-Prüfsysteme
  • Automatisierte Prüfabläufe
  • Individuelle Softwarelösungen und Datenkommunikation
  • Integration in bestehende Labor- oder Produktionsumgebungen

Dank unserer Erfahrung in den Bereichen flexible Verpackungen, medizinische Verpackungen, pharmazeutische Verpackungen und Papierverpackungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, reproduzierbare Prüfergebnisse zu erzielen und Entwicklungsprozesse effizient zu gestalten.

Die Spezialisten von Cell Instruments beraten Sie bei der Auswahl des passenden Modells – vom GHS-01 für Standard-Laborprüfungen bis zum GHS-02 mit SPS-Steuerung und erweiterten Datenerfassungsfunktionen. Gerne unterstützen wir Sie auch bei kundenspezifischen Siegelbacken, automatisierten Prüfsystemen sowie der Integration weiterer Prüfgeräte für eine umfassende Qualitätskontrolle Ihrer Verpackungen.

Tear Test Standard

ASTM F2029, ASTM F88

Tear Test Method

Heißsiegelverfahren

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